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NEUE MUSIK IM FLÄMING

NEUE MUSIK IM FLÄMING

Konzerte, Theater, Workshops und Diskussion im Naturpark Fläming Sachsen-Anhalt

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THE BIG FAT MATINEE

Das Kornhaus Dessau wird zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Aufeinandertreffens: Die Uni Big Band Magdeburg präsentiert ein außergewöhnliches Kooperationsprojekt mit renommierten Jazzmusikern der deutschen Szene. Gemeinsam mit dem Saxofonisten Peter Ehwald, dem Trompeter Magnus Schriefl, dem Gitarristen Igor Osypov, der Vokalistin Nastja Voloketina sowie der Posaunistin Anke Lucks entsteht ein Konzertprogramm, das künstlerische Tiefe und kollektive Spielfreude vereint.
Die eingeladenen Musiker bringen nicht nur ihre individuelle Klangsprache, sondern auch umfangreiche Erfahrung aus internationalen Projekten ein. In intensiven Probenphasen arbeiten sie gemeinsam mit der Big Band an neuen Arrangements sowie an der Interpretation ausgewählter Kompositionen, die eigens für dieses Projekt neu gedacht wurden.
Die Uni Big Band Magdeburg, bekannt für ihre stilistische Offenheit und ihr hohes musikalisches Niveau, erhält durch diese Kooperation wertvolle künstlerische Impulse. Gleichzeitig eröffnet sich für das Publikum die seltene Gelegenheit, die Dynamik eines solchen Arbeitsprozesses live zu erleben: ein Spannungsfeld aus strukturierter Ensemblearbeit und improvisatorischer Freiheit.
 Das Konzert verspricht ein facettenreiches Programm, das moderne Jazzästhetik, spannende Grooves und klangliche Experimente miteinander verbindet. Die Zusammenarbeit steht exemplarisch für die Bedeutung von künstlerischer Vernetzung und zeigt, wie lebendig und zukunftsorientiert die Jazzszene in Mitteldeutschland ist.
Mit diesem Projekt setzt die NMIF ein starkes Zeichen für die Verbindung zur professioneller Praxis in die Mittte der Gesellschaft – und lädt dazu ein, Jazz als offenen, gemeinschaftlichen Prozess neu zu entdecken.

THE BIG FAT MATINEE

PETER EHWALD, NASTJA VOLOKITINA, MAGNUS SCHRIEFL,
ANKE LUCHS, IGOR OSYPOV
und die
BIG BAND DER OTTO-VON-GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG

Sonntag, 5. Juli 2026 um 14 Uhr

Koprnhaus Dessau, Kornhausstraße 146, 06846 Dessau-Roßlau
Eintritt 25€ / 15€ (<18 und Mitglieder der Freunde der NMIF e.V.)
Vorverkauf über info@oaksmus.de.
An der Abendkasse ist nur Barzahlung möglich!

Einlass ab 13:30 Uhr

Peter Ehwald und die Big Band © Sarah Hippler

 

PETER EHWALD, Saxophon und Leitung
Die Musik des Saxphonisten Peter Ehwald verbindet starke kompositorische Ideen stets mit unbändiger Spielfreude und einer Spontaneität, die atmet, riskiert und neue Räume des Zusammenspiels sucht. Dafür arbeitet er kontinuierlich mit langjährig bestehenden Bands, ungewöhnliche Besetzungen und Klangfarben faszinieren ihn. So ist sein Mitwirken im Ensemble ~su geprägt von der offenen Interaktion zwischen Stimme, Saxophon und koreanischer Perkussion. Mit dem New Yorker Schlagzeuger Tom Rainey und seinem langjährigen musikalischen Gefährten, dem Pianisten Stefan Schultze erforscht er musikalische Zustände, die im Dazwischen liegen. Zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Geräuschhaften und Song, zwischen Moderne und Sentiment. Im generationsübergreifenden Duo mit der Schlagzeuglegende Bill Elgart kreiert er Improvisationen, die durch Groove, Klang, Form und Spirit hervorstechen. Als vielseitiger Instrumentalist tritt Peter Ehwald u.a. in Bands von Stefan Schultze, Diego Pinera, Christian Krischkowsky, Luise Volkmann oder dem White Resnichenko Quintett in Erscheinung. Er komponierte über 20 Hörspielmusiken für den Deutschlandfunk, Deutschlandradio, RBB, HR und NDR. Er spielte außerdem mit Musikern und Musikerinnen wie Saadet Türköz, Clarence Penn, Jon Scott, Klaus Kugel, Dan Weiss, Bene Jahnel, Lisa Bassenge, Andrea Marcelli, Claudio Puntin, Gunter Hampel, John Betch, Eivind Aarset, Laura Robles, Almut Kühne, Bo-Sung Kim, Nils Wogram, Matthias Schubert, Jonas Burgwinkel, Robert Landfermann.

Anastasia Volokitina, Gesang
Anastasia wurde in Odessa in der Ukraine geboren. Sie absolvierte das Vladimir College of Music mit dem Schwerpunkt Jazzgesang und setzte ihr Studium an der Franz-Liszt-Hochschule für Musik in Weimar, Deutschland, fort.
 Als Komponistin hat sie sowohl mit Kammermusikensembles als auch mit großen klassischen Orchestern in ganz Europa und Russland mit großem Erfolg konzertiert. Sie trat unter anderem mit Frank Möbus, Sergey Manukuan, Kalle Kalima, Christian Lillinger und Anton Davidyants auf. 
Im Jahr 2013 war Anastasia Volokitina Preisträgerin der renommierten Jazz Voice Competition in Montreux, Schweiz. Sie gab Konzerte auf zahlreichen Festivals, darunter das Jazz Festival Würzburg, das Lucca Jazz Donna Festival und das Umbria Jazz Festival.

Magnus Schriefl, Trompete
Schriefl stammt aus einer musikalischen Familie; sein älterer Bruder ist der Jazzmusiker Matthias Schriefl. Er wuchs in Maria-Rain auf und studierte Jazztrompete am Conservatorium van Amsterdam, am Jazz-Institut Berlin und am Conservatoire National Supérieure de Musique et de Danse de Paris. Darauf basierend konnte er an der Manhattan School of Music in New York bis 2012 ein Aufbaustudium absolvieren. Seitdem wohnt und arbeitet er wieder in Berlin. Neben der Band Subtone leitet er das Quartett Blume (mit zunächst Wanja Slavin, Peter Gall und Bernhard Meyer). Auch ist er Trompeter beim Andromeda Mega Express Orchestra. Zudem spielte er mit Johannes Enders, John Riley und Jay Anderson; auch nahm er mit dem Woima Collective, mit Sandboy und mit Sebastian Böhlen auf. 2007 und 2008 wurde er als Solist zum Festival Jazz Baltica in Salzau eingeladen, wo er unter anderem mit Randy Brecker auf der Bühne stand. Weiterhin trat er beim Bohemia Jazz Fest, beim Jazzfest Berlin, der Jazzwoche Burghausen, bei Jazzahead und in der Carnegie Hall auf.

Anke Luchs, Posaune
Lucks tourte nach dem Studium weltweit mit dem Artistik- und Musikprogramm Balagan und europaweit mit der Band Rotfront. Sie gehörte zu der Band Shmaltz, mit der Alben wie Welcome to Malwonia Reloaded und Gran Bufet entstanden, und zum United Women’s Orchestra. Auch kam es zu Auftritten mit Albert Mangelsdorff, Anthony Braxton sowie Tyshawn Sorey.
In ihrer Band „gleichwiederda“ spielte Lucks mit Steffen Faul, Alexander Beierbach, Fee Stracke, Berit Jung, Sebastian Deufel und legte 2009 das Album Kurztrip vor. Gemeinsam mit Almut Schlichting und Christian Marien gründete sie 2017 das Trio Insomnia Brass Band, mit dem zwei Alben entstanden. Weiterhin gehört sie zum Quintett Absolutely Sweet Marie und führte mit Silke Eberhards Projekt Potsa Lotsa und Thomas Krüger seit 2016 das Werk „Die Ursonate“ auf. Sie ist auch auf Alben von Violeta Dinescu, Matthias Muche, Marcus Klossek und Rusira Mixtett zu hören. Mit Baby Sommers großformatiger Brotherhood & Sisterhood gastierte sie 2023 bei JazzBaltica. Als Mitglied der Insomnia Brass Band wurde Lucks 2023 mit einem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.

Igor Osypov, Gitarre
Osypov begann im Alter von zehn Jahren Gitarre zu spielen; zunächst interessierte er sich für Rockmusik, bevor er den Jazz entdeckte. Er war sowohl in der ukrainischen als auch in der russischen Jazzszene aktiv, unternahm Konzertreisen durch diese Länder und nahm an großen Festivals teil. 2012 zog er nach Deutschland, wo er am Jazz-Institut Berlin bei Kurt Rosenwinkel studierte.
Sowohl mit seiner eigenen Band, mit der er bisher zwei Alben vorlegte, als auch als Sideman in den Gruppen Greg Cohen, Nasheet Waits, Olga Amelchenko, Dima Bondarev und Mia Knop Jacobsen tritt er europaweit auf. Mit Logan Richardsen spielte er 2024 eine Woche im legendären Jazzclub Village Vanguard in New York. Mit dem Moka Efti Orchestra ist er auch im Soundtrack von Berlin Babylon zu hören.

© Hannah Theile

 

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