Auf dem Festival Ultraschall Berlin 2026 trat Michael Wendeberg bereits mit fulminanten Interpretationen der Sonate und Cell (Arch of Hysteria) für Klavier solo von Hèctor Parra hervor. Bei der NMIF präsentiert er erstmals sein neues Programm mit allen Klavierwerken des spanischen Komponisten.
Nach dem Konzert in Jeber-Bergfrieden wird er dieses Programm für das CD-Label bastille musique einspielen.
IN SERIE
MICHAEL WENDEBERG
spielt HÈCTOR PARRA

Samstag 22. August 2026
NMIF Jeber-Bergfrieden
Konzert um 18 Uhr, Café im Garten ab 16 Uhr, nach dem Konzert gemeinsames Abendessen.
Eintritt 30€ / 18€ (<18 und Mitglieder der Freunde der NMIF e.V.) Vorverkauf bis 19. August über info@oaksmus.de. Café und Abendessen auf Spendenbasis.

Hèctor Parra, geboren in Barcelona 1976, ist ein neugieriger Komponist und Entdecker, der sich leidenschaftlich für bildende Kunst, Literatur, Evolutionsbiologie und theoretische Physik interessiert – vielfältige Inspirationsquellen, die sein musikalisches Schaffen prägen. In seinen zahlreichen szenischen und multidisziplinären Projekten arbeitet er mit Schriftstellern wie Marie NDiaye, Pierre Lemaitre, Händl Klaus, Fiston Mwanza Mujila, Arnau Pons oder Kaouther Adimi, Regisseuren wie Calixto Bieito, Milo Rau oder Mariame Clément und Wissenschaftlern wie Lisa Randall oder Jean-Pierre Luminet zusammen. Er hat mehr als 120 Werke komponiert, die von Institutionen wie der Opéra national de Paris, der Philharmonie de Paris, dem Wiener Konzerthaus, dem Musée du Louvre, dem IRCAM – Centre Pompidou, der Münchner Biennale, der Elphilharmonie Hamburg, dem Grand Théâtre de Genève oder dem Guggenheim Museum in New York in Auftrag gegeben wurden.
Als Stipendiat der Académie de France in Rom – Villa Medici 2021–22 wurden ihm mehrere Preise verliehen: der Musikpreis der SACD 2025, die Goldmedaille des Gran Teatre del Liceu in Barcelona 2025, den Grand Prix der Académie Charles Cros 2024 für die Dreifach-CD „Les Bienveillantes“, den Opéra XXI – Nationalen Opernpreis Spaniens 2023 für „Orgia“, den Alicia-Preis 2022 der Katalanischen Musikakademie für „Les Constellations de Miró“, den Nationalen Kulturpreis Kataloniens 2017, den Kompositionspreis der Ernst-von-Siemens-Stiftung 2011, den Impuls-Preis des Klangforum Wien 2008, den Earplay Donald Aird Memorial in San Francisco 2007, den Tremplin-Preis 2005 des Ensemble Intercontemporain und den Kompositionspreis des Nationalen Musikinstituts Spaniens 2002.
Seit Jahren widmet sich Hèctor Parra intensiv der Opernkomposition: „Hypermusic Prologue“ (2009), „Das geopferte Leben“ (2013), „Wilde“ (2015), „Les Bienveillantes“ (2019), „Orgia“ (2023) und „JUSTICE“ (2024) wurden erfolgreich in Europa und den Vereinigten Staaten uraufgeführt. Seit 2002 lebt Hèctor Parra in Paris und war von 2013 bis 2017 Professor für Komposition am Cursus des Ircam. Seine Werke erscheinen bei Durand / Universal Music Publishing Group.
https://hectorparra.net/
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