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NEUE MUSIK IM FLÄMING

NEUE MUSIK IM FLÄMING

Konzerte, Theater, Workshops und Diskussion im Naturpark Fläming Sachsen-Anhalt

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CHRONONAUX

Posted on Juli 15, 2026

Das Quartett CHRONONAUX entstand 2024 aus der Kombination der beiden Duette Camila Nebbia / John Hughes und Jeff Arnal / Dietrich Eichmann. In der Verknüpfung von Elementen zeitgenössischer Kammermusik mit im Jazz verwurzelter Improvisation hat das Quartett eine unverwechselbar eigenständige Musiksprache entwickelt. In Dessau spielt die Argentinierin Ada Rave das Tenorsaxophon in CHRONONAUX.

CHRONONAUX
Ada Rave, Tenorsaxophon
Dietrich Eichmann, Klavier
John Hughes, Kontrabass
Jeff Arnal, Schlagzeug

Samstag, 17. Oktober 2026 um 18 Uhr

Kornhaus Dessau, Kornhausstraße 146, 06846 Dessau-Roßlau
Eintritt 25€ / 15€ (<18 und Mitglieder der Freunde der NMIF e.V.)
Vorverkauf über info@oaksmus.de.
An der Abendkasse ist nur Barzahlung möglich!
Einlass ab 17:30 Uhr

Der Debütauftritt von Chrononaux mit Camila Nebbia (20. Oktober 2024, Hamburg) ist als digitaler Download bei Generate Records erhältlich: https://generaterecords.bandcamp.com/album/chrononaux
Eine Veröffentlichung von Studioaufnahmen aus 2025 steht bevor.
Im Oktober 2026 wird die in Amsterdam lebende Tenorsaxophonistin Ada Rave mitwirken – eine einzigartige und kraftvolle Musikerin, deren Ausdruck und Sensibilität an ein ganz persönliches, mystisches Klanguniversum erinnern und versprechen, die musikalische Entwicklung von Chrononaux weiter zu intensivieren. Ada Raves Auftritte zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Mischung aus lebendiger Klangpalette, Abstraktion und Intensität aus, geprägt von einem der kühnsten Tenorsaxophon-Sounds der zeitgenössischen Musik.
Es gibt Gruppen, die sich für bestimmte Projekte zusammenfinden, und es gibt Bands, deren Klang bereits die ganze Schwere und Reife jahrelanger Erfahrung in sich trägt.
Chrononaux gehört zur zweiten Kategorie.
Das Herzstück des Quartetts bildet die Rhythmusgruppe, deren Zusammenspiel auf jahrzehntelanger Erfahrung in der freien Improvisation über zwei Kontinente hinweg basiert. Die rhythmische Komplexität der Band wird durch die Auseinandersetzung mit Dietrich Eichmanns Ansatz zur zeitgenössischen Komposition noch verstärkt. Die Musik entsteht aus tiefem Zuhören, einer gemeinsamen Geschichte und der Bereitschaft, sich ganz auf den Moment einzulassen, wohin auch immer er führen mag. Eichmanns Klavierspiel kann im einen Augenblick in dichten Clustern explodieren und im nächsten weite harmonische Räume öffnen. John Hughes sorgt zugleich für Erdung und Destabilisierung; er wechselt zwischen gewaltigen Arco-Resonanzen und elastischen, rhythmischen Figuren, die sich einer klassischen, harmonischen Auflösung entziehen. Jeff Arnals Perkussionsspiel bewegt sich im Spannungsfeld von Textur, Druck und Dynamik – von mikroskopisch filigranen Details bis hin zu kraftvoller, rhythmischer Turbulenz.
Chrononaux arbeitet mit Geschwindigkeit, Brüchen, Dichte, Stille, Vorwärtsdrang und jener eigenwilligen Architektur, die entsteht, wenn vier Musiker dem Prozess mehr vertrauen als festen Vorgaben. Das Ergebnis wirkt weniger wie ein herkömmliches Quartett als vielmehr wie ein sich stetig wandelnder Organismus: kollektive Musik mit enormer innerer Dynamik.
photos: © Cristina Marx /Photomusix

Den Flügel stellt uns freundlicherweise C. Bechstein Leipzig zur Verfügung. Vielen Dank an Herrn Marko Goldstein!

Die Veranstaltung wird gefördert von

 

 

 

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